Metz für Investoren interessant

Das fränkische Traditionsunternehmen Metz meldet Insolvenz an

Am 19.11.2014 bean­trag­ten die METZ-Wer­ke GmbH & Co. KG und deren per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­te­rin, die METZ-Wer­ke Ver­wal­tungs-GmbH, beim zustän­di­gen Insol­venz­ge­richt, dem Amts­ge­richt Fürth, die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens (Az.: IN 780/14 und IN 781/14).

Damit reiht sich nun auch der 1938 gegrün­de­te TV-Her­stel­ler aus Zirn­dorf bei Fürth ein in die Rei­he der kri­seln­den deut­schen Unter­neh­men der Elek­tro­nik­bran­che wie Grun­dig oder LOEWE.

Mehrere Investoren zeigen Interesse

Laut eines Berichts der Nach­rich­ten­agen­tur dpa vom 23.11.2014 sol­len bereits meh­re­re Inves­to­ren ihr Inter­es­se an Metz bekun­det haben. Der vor­läu­fi­ge Insol­venz­ver­wal­ter Joa­chim Exner wird in einem Bericht der „Welt am Sonn­tag“ mit den Wor­ten zitiert: „Ich habe ein abso­lut intak­tes Unter­neh­men vor­ge­fun­den, das sein Pro­dukt­sor­ti­ment bereits erneu­ert hat, ein Unter­neh­men, das Markt­an­tei­le bis zur Insol­venz­an­trags­stel­lung gewon­nen hat und das sich neu im Markt posi­tio­nier­te.“